Bodo und ich kennen uns seit 2012. Wir haben uns damals während des Abendstudiums zum Fachwirt für Marketingkommunikation an der Westdeutschen Akademie für Kommunikation (kurz: WAK) in Köln kennengelernt. Damals hatten wir noch keine Ahnung wo es uns einmal hin verschlagen würde, geschweige denn was wir als nächstes tun würden. Wie wohl sehr viele junge Leute in dem Alter. „Irgendwas mit Medien“ klang schon mal gut.

Das Foto oben entstand nach unserem Abschluss im Jahr 2014. Zu dem Zeitpunkt waren wir beide 24 Jahre jung und hatten bereits gemeinsam mehrere Monate in London bei unserem ersten Arbeitgeber “The Specialist Works” gearbeitet. Damals haben wir mit unseren englischen Kollegen vor Ort Strategien für den Aufbau des deutschen Marktes entwickelt.

Bodo und ich kennen uns also buchstäblich seit Tag 1 unserer beruflichen Laufbahn und haben nicht nur die Arbeitgeber und dieselben Visionen geteilt, sondern auch eine tolle Freundschaft aufgebaut.

WARUM WIR EUCH DAS ERZÄHLEN?

Ich kann nur jeden dazu ermutigen, die eigenen Visionen zu verfolgen und auch mal den Schritt ins Ungewisse zu wagen. Es war nie unser Plan, uns selbstständig zu machen, aber als sich die Gelegenheit bot, waren wir bereit. Denn seitdem wir damals gemeinsam in London waren, hat uns die Leidenschaft für “Inserts” und damit einhergehend das Direct Response Marketing nicht mehr losgelassen. Unser Traum war es seitdem, Kunden ganzheitlich über mehrere Kanäle hinweg bei deren Wachstum zu unterstützen und deren Media Etats über eine einzige Agentur zu bündeln. Und das ist es, was wir nun mit Ad Specialist in die Tat umsetzen.

Natürlich gibt es Höhen und Tiefen, sowie keine geregelten Arbeitszeiten mehr, aber es lohnt sich und man ist dankbar, weil man die Chance bekommt, dass zu tun was man liebt. Und das jeden Tag. 

Also traut Euch ins kalte Wasser zu springen, wenn Ihr die Leidenschaft verspürt, neue Wege zu gehen und eure eigenen Visionen in die Tat umzusetzen. Und wie ein weiser Mann und enger Freund uns einst sagte: „Nur das Risiko wird bezahlt.“


CONTENT DER WOCHE

Authentisch. Lustig. Ryan Reynolds.

Ryan Reynolds gehört unumstritten zu den unterhaltsamsten Hollywoodstars die es gibt. Sowohl vor als auch hinter der Kamera. Das hat er mit seinem Twitter Account oft bewiesen.

Doch nun wirbt der neue (Mit-)Besitzer von “Mint Mobile” für sein neuestes Investment. Und das in der klassischen Ryan Reynolds Manier: 90 Sekunden selbstironische Comedy at its finest. Wenn man die Tatsache im Hinterkopf behält, dass er sogar sein eigenes Unternehmen „Maximum Effort Productions“ für die Erstellung des Spots genutzt hat, kauft man ihm umso mehr ab, dass er diesen tatsächlich selbst so konzipiert und verwirklicht hat. Die Beschreibung auf der LinkedIn Seite der Firma “We create films, TV and content for the personal amusement of Ryan Reynolds” könnte ehrlicher nicht sein.

Eben weil es einfach zu ihm passt. Es ist authentisch. Ohne authentisch sein zu wollen. Und das ist es, was richtig gute Werbung ausmacht.


“Wunschlos günstig”

In Zeiten von Corona, müssen wir auf einige Dinge umso mehr achten; denn während einer Quarantäne ist es gar nicht so leicht, sich ausreichend zu bewegen und gesund zu ernähren. Und dann gibt es plötzlich noch die ganzen neuen Regelungen: Hände waschen, Abstand halten, Maske auf. Wir müssen aufeinander achten.

Das hat auch Jung von Matt erkannt und nutzt diese neuen Lebensumstände um auf das Niedrigpreis-Sortiment von Edeka aufmerksam zu machen: Denn hier kann der Verbraucher sicher sein, dass die Preise niedrig bleiben und muss auf eine Sache weniger achten.


Ton ab – Kopfkino an!

Erotik lediglich über den Hörsinn zu konsumieren – das ist die Idee die hinter „Femtasy“ steckt. Im neuesten Gründerszene Podcast spricht die Gründerin Nina Julie Lepique über ihr ungewöhnliches Geschäftsmodell.

Das Besondere dabei ist nicht nur die Tatsache, dass die Erotik ausschließlich als Hörgeschichten verfügbar ist, sondern auch dass sie sich an eine ganz spezielle Zielgruppe richtet: An Frauen. In einer Branche, die größtenteils von Männern konsumiert wird, also ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal.

Die Investoren können sich ebenfalls sehen lassen: Der Gründer von „Trivago“, sowie der Erfinder von „Blinkist“ sind ebenfalls mit an Bord.


Lego’s Candy Storm

Fake News machen scheinbar auch nicht vor Spielzeug halt. So erging es auch Lego: Es machten Gerüchte die Runde, dass Lego nach der schrecklichen Tat an George Floyd umgehend sämtliche Polizeisets vorübergehend eingestellt habe.

Was tatsächlich geschah: Lego legte aus Respekt eine Art “Werbeschweigeminute” ein. Mit der Ausnahme, dass die Minute einige Tage lang geht. Die Fake News konnten also schnell als solche herausgestellt werden.

Und ganz nebenbei machte Lego auch noch auf eine großzügige Geste aufmerksam: Der Konzern spendete 4 Mio. Dollar an  Hilfsorganisationen welche „gezielt farbige Kinder unterstützt alle Kinder für Rassengleichheit sensibilisiert“. 

Quelle: https://www.wuv.de/marketing/lego_macht_aus_fake_news_einen_candy_storm