Funktioniert nicht auf älteren Smartphones, lässt sich auf Anhieb nicht im App Store / bei Google Play finden und hat eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, bis dass sie da ist: Wir reden natürlich von der neuen “Corona-Warn-App”. Die vermutlich einzige App, bei der sich niemand ein Match wünscht. Zugegeben, die Auffindbarkeit der App hat sich schnell verbessert: So musste man anfangs noch “Robert-Koch-Institut” dazu schreiben. Doch mittlerweile lässt sie sich auch einfach nur durch Eintippen von “Corona” finden. Das dürfte deutlich leichter sein, als “Corona-Warn-App Robert-Koch-Institut”. Die Zahlen sprechen jedenfalls für sich:

Bereits über 6 Mio. Downloads konnte die App verzeichnen. Ein voller Erfolg. Zumindest für den Anfang. Dass das nicht reicht, um die Pandemie einzudämmen, ist klar. Dennoch ist es ein Schritt in die richtige Richtung.

Wichtig ist jetzt, dass die App weiter von möglichst vielen Menschen heruntergeladen wird, und auch entsprechend genutzt wird. Die App hilft uns nur, wenn wir alle zusammenarbeiten und jeder ehrlich eine Infektion meldet.

Kurzer Check: Was macht die Corona App eigentlich?

Jetzt muss nur noch sichergestellt werden, dass die App schnellstmöglich auch auf älteren Geräten funktioniert, und dass andere Länder nachziehen. Wenn die Apps auch noch untereinander kommunizieren können, sind wir wieder Stück weiter.


CONTENT DER WOCHE

CCC APProved.

Ein größeres Lob hätte sie wohl nicht bekommen können: Ausgerechnet der “Chaos Computer Club” (kurz CCC), die “… größte europäische Hackervereinigung” hat nichts an der neuen Corona App auszusetzen.

Er kann sie zwar nicht empfehlen, kann aber auch keine Warnung aussprechen. Das will schon mal was heißen. Das komplette Interview seht ihr hier:


100% Frucht. Was sonst?

Nachdem der mächtigste Mann der Welt die großartige Idee vorschlug, Desinfektionsmittel zu spritzen, verwundert die Idee Desinfektionsmittel zu trinken wohl keinen mehr. Allerdings handelt es sich dieses mal um einen genialen PR-Coup (W&V berichtete).

Genauso ernst meint es auch True Fruits, der deutsche Smoothie-Hersteller aus Bonn, mit seiner neuesten Kreation: Ein Orange Smoothie im Look der klassischen (und kaum noch erhältlichen) “Sagrotan” Flaschen.

Vor Corona wird euch das Getränk leider nicht schützen, aber es ist ein ziemlicher Hingucker. Entdeckt hat das Ganze der Instagram Account “NeuimLaden“.


Wovor habt Ihr mehr Angst?

Eine Finne über der Wasseroberfläche, auf der Suche nach Beute. Klar, wir kennen alle “der weiße Hai” und Konsorten. Dieses Motiv hat sich “PETA” nun zunutze gemacht, um auf den Klimawandel und die Verschmutzung der Meere aufmerksam zu machen:

Eine Haifinne. Gruselig. Eine Wasseroberfläche ohne Finne. Noch viel gruseliger. Denn wo keine Haifinne mehr ist, ist auch keine Beute mehr. Tonnenweise Plastikmüll und der zunehmende Klimawandel könnten dieses Bild schon bald Wirklichkeit werden lassen.

Quelle: https://www.adsoftheworld.com/media/print/wwf_shark_0

Cooperation statt Competiton.

Nicht nur für Frauen interessant, sondern für alle, die ihr unternehmerisches Mindset auf das nächste Level bringen wollen:

Die aktuelle Folge von “Female Leadership” behandelt das Thema “Wettbewerbsdruck – Wie du dich von Konkurrenzdenken lösen kannst”. Eine spannende Folge, welche sich mit der Frage beschäftigt, ob konsequenter Wettbewerb uns wirklich unternehmerisch voran bringt. Das Überleben des Stärkeren scheint für viele immer noch der einzige Weg zum Erfolg zu sein.

Die Ellbogenmentalität ist jedoch heutzutage absolut nicht mehr zeitgemäß. Mehr denn je wissen wir die Stärken eines guten Teams zu schätzen: Zusammenhalt, gemeinsame Kreativität, der regelmäßige Austausch, Kooperationen und das wöchentliche Brainstorming.